Wohnen und Bauen

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Jedes Kind braucht ein altergerechtes Kinderzimmer

Möchte man sich einen Lebenstraum erfüllen und ein eigenes Haus bauen, muss man dieses genau planen. Denn hier fängt das kindergerechte Einrichten schon an. Hat man ein oder mehrere Kinder, sollte für jedes Kind ein eigenes Zimmer mit eingeplant werden. Doch auch in einer Mietswohnung sollte jedes Kind sein eigenes Zimmer besitzen, um sich frei entfalten zu können. Doch wie soll ein Kinderzimmer eingerichtet werden? Es kommt ganz auf das Alter des Kindes an.

Denn ist das Kind noch im Babyalter, sind Bett, Schrank und der Wickeltisch die wichtigsten Möbelstücke, die in dem Zimmer stehen müssen. Auch ein Laufstall sollte hier mit eingerechnet werden. Ist das Kind schon im Kindergartenalter, dann darf natürlich die Puppenecke oder der Spielteppich mit den eingezeichneten Straßen nicht fehlen. Doch auch das Bett kann hier schon ganz anders aussehen, denn die Mädchen lieben es, wie eine Prinzessin gebettet zu sein und bei den Jungen sind Betten in Form eines Rennautos voll angesagt. Ein kleines Kindersofa ist hier ein bequemes Sitzmöbel für die Kleinen und mit einem passenden Tisch, können die Kinder auch mal einen kleinen Snack zu sich nehmen. Doch auch der Platz zum Spielen sollte noch genügend vorhanden sein und nicht durch zu viele Möbelstücke den Kindern genommen werden. Auch Regale sollten vorhanden sein, damit die Kinder ihre ersten Bücher und Hörbuchkassetten hier aufreihen können.

Werden die Kinder dann älter und gehen in die Schule, sollte auf jeden Fall noch genügend Platz für einen Schreibtisch mit Bürostuhl sein. Hierbei sollte am besten schon mit eingeplant werden, dass der Schreibtisch mit dem Kind mit wächst. Da in der heutigen Zeit fast nichts mehr ohne Computer geht, sollte auch mit eingeplant werden, dass dieser in dem Kinderzimmer seinen Platz findet. Während die Wände in Kinderzimmern von kleineren Bewohnern mit Postern dekoriert werden, sind es bei den größeren Kindern und Jugendlichen die Wandtattoos, die besonders angesagt sind. Doch auch die Beleuchtung spielt beim Einrichten eine nicht ganz unbedeutende Rolle. So sollte der Schreibtisch für Hausaufgaben gut ausgeleuchtet sein, dieses kann in Form einer Schreibtischlampe gewährleistet werden. Auch eine kleine Nachttischlampe sollte nicht fehlen, damit das Kind auch abends noch ein bisschen lesen kann, bevor es in tiefe Träume fällt.

Doch egal wie ein Kinderzimmer auch eingerichtet wird, jedes Kind sollte in die Auswahl der Einrichtung mit einbezogen werden. Des Weiteren müssen alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Es dürfen keine scharfen Kanten vorhanden sein und auch keine Nägel oder Schrauben hervorstehen. Ganz besonders wichtig ist auch noch, jedes Möbelstück muss fest zusammenmontiert werden, ohne das es wackelig ist und eventuell eine Gefahr darstellt.

Ökologisches Wohnen

Grundsätzlich gilt es natürlich zu unterscheiden, ob neu gebaut wird, ein Altbau saniert oder eine Wohnung von ihrem Wohnklima her verbessert werden soll. Alles natürlich eine Frage des Geldes und des Wohlwollens von etwaigen Vermietern. Denn ökologisches Wohnen heißt leider nicht auch ökonomisches Bauen. In der Regel muss bei einem Neubau in ökologischer Bauweise ungefähr 15 Prozent tiefer in die Tasche gegriffen werden. Eine Investition, die sich allerdings lohnt und bei der man nicht zögern sollte. Dazu gibt es eine Reihe staatlicher Förderprogramme, über die man sich am besten im Voraus informiert.

Ökologisches Wohnen bedeutet genau betrachtet, dass man den Naturhaushalt des jeweiligen Lebewesens in Bezug zu seiner natürlichen Umwelt beachtet. Für den Menschen in seiner Wohnumgebung heißt das: Je natürlicher oder naturbelassener ein Werkstoff ist, der zum Bauen verwendet wird, um so besser.

Ein konkretes Beispiel:
Holz als Werkstoff für den Innenausbau, ist ein sehr natürlicher und lebendiger Werkstoff, der gerade für ein gesundes Wohnklima steht. Holz hat allerdings stabilitätsmäßig Grenzen, ist feuchteanfällig und, wenn qualitativ hochwertig, ein teurer Baustoff. In der Regel braucht allerdings Holz im Innenbereich überhaupt nicht behandelt zu werden, es sei denn man wünscht eine andere Farbe.
Greifen Sie hier unbedingt zu ökologisch einwandfreien Produkten, etwa einer lösemittelfreien Biolasur oder einem Produkt auf Basis von Bienenwachs. Muss Holz saniert werden, so gibt ein Feuchtemesser erste Auskunft darüber, ob beispielsweise der Dachstuhl erst trocken gelegt werden muss, oder gar eine Komplettsanierung ansteht. Konstruktionsholz mit einer Feuchte von mehr als 15 % ist unbrauchbar und neigt zu Schimmelbildung.

Apropos Schimmel:
Schimmel braucht als Nährboden eine relativ hohe Luftfeuchte, die Umgebungstemperatur spielt dabei eine untergeordnete Rolle (siehe Schimmelbildung in Raumecken) und Schimmel ist mit seinen Sporen des Wohnklimas schlimmster Feind.
Konsequentes und richtiges Lüften des Raumes oder des gesamten Wohnbereichs sind unabdingbar. Vermeiden Sie deshalb ständig gekippte Fenster, Stoßlüften von jeweils fünf bis zehn Minuten mindestens drei Mal über den Tag verteilt ist definitiv die bessere Lösung!
Wer neu baut oder saniert, der sollte sich über eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung informieren. Hier lässt sich das Wohnklima automatisch massiv verbessern und sparen lässt sich dadurch auch, schon allein durch die staatliche Förderung.

Weitere Beispiele, wie Sie ihr Raumklima verbessern können und dem ökologischen Wohnen ein gutes Stück näher kommen:

  • Lassen Sie von einem Sachverständigen die Raumluft überprüfen
  • Entfernen Sie eventuell vorhandenes Holz, was mit Holzschutzmitteln alter Machart behandelt wurde
  • Benutzen Sie für den Innenraum (Wände, Decken) nur einwandfreie, zertifizierte Dispersionsfarben
  • Denken Sie, ggf. mit dem Vermieter, über eine Erneuerung der Fenster nach. Alte und undichte Fenster sind die Wärmebrücken schlechthin
  • Benutzen Sie keine billigen Teppichböden mit Kunststoffrücken oder gar PVC-Böden, sondern besser solche, mit hohem Wollanteil und Juterücken

Der eigene Garten als Urlaubsparadies

Urlaub ist ja doch meistens mit Stress verbunden. Vorher muss man sich darum kümmern, dass das Haus, beziehungsweise die Wohnung versorgt wird. Die Blumen sollen ja schließlich gut gepflegt werden, während man im Urlaub ist. Wenn man ein Haustier hat, dann wird die Sache gleich noch mal etwas komplizierter. Denn nur in wenigen Fällen kann man den Hund mitnehmen, und wenn, dann muss man auch gleich einen Aufpreis dafür zahlen. Pack- und Anreisestress kommen da noch oben drauf. Fragen wie „Wer fährt uns mitten in der Nacht zum Flughafen?” oder „Ist nun der Koffer nicht zu schwer geworden und was darf überhaupt alles ins Handgepäck?” müssen geklärt werden. Die Freude auf den Urlaub schwindet bei den Vorbereitungen erst mal. Und ist der Urlaub erst einmal rum, dann geht der ganze Stress von vorne los, da das Auspacken und Wäschewaschen die unschönsten Dinge sind, mit denen man sich nach dem Erholungsurlaub am liebsten nicht befassen möchte.

Das muss doch alles nicht sein! Ohne lange Anreise kann man den jährlichen Urlaub auch im eigenen Garten verbringen. Denn auch dort gibt es so viel, dass man genießen kann, wenn nur ein paar Details vorher bereit stehen. Zum Beispiel sorgen gemütliche Gartenmöbel dafür, dass man sich rund um wohl fühlen kann. So kann man gemütlich von der Terrasse aus, die ruhe des Gartens genießen und die Tierwelt im Grünen beobachten. Dies sind Dinge, die im hektischen Alltag untergehen, jedoch so greifbar sind und direkt hinterm Haus auf einem warten.

Für wen dies jedoch zu langweilig ist, können Pools für eine erfrischende Abwechslung sorgen. Mittlerweile kann man bereits zu günstigen Preisen große Pools erhalten, die sich nach der Saison wieder Platz sparend verstauen lassen. Aber auch gemütliche Abende mit Freunden oder gar Gartenpartys können den Urlaub im eigenen Garten ausschmücken. Zwischendurch kann man dann bei einem guten Buch relaxen um für die Zeit nach dem Urlaub Kraft zu tanken. Andere dagegen können erst so richtig bei der Gartenarbeit abschalten.

Doch egal welche Aktivitäten man in seinem eigenen Gartenparadies bevorzugt, Gartenmöbel sind stets wichtige Gebrauchsgegenstände, die nicht weg zu denken sind.

Mit Buddha Figuren den Garten zur Wellness-Oase gestalten

In den vergangenen Jahren hat die Wertschätzung für den eigenen Garten enorm zugenommen. Äußere Umstände, wie Unsicherheit für Reisende in andere Länder oder die Weltwirtschaftskrise, mögen ihren Teil dazu beigetragen haben. Gleichzeitig gewinnen aber auch emotionale und spirituelle Themen, Themen der Persönlichkeitsentwicklung, an Bedeutung. Eine zusammenfassende Umschreibung hat man in dem Begriff „Cocooning“ gefunden. Das bedeutet gewissermaßen, es sich zu Hause gemütlich machen, sich ein-igeln.

Zu Hause ist aber nicht nur die eigene Wohnung. Der Wohnbereich hat sich während der Sommermonate längst in den Außenbereich und damit in den Garten verlagert. Möglicherweise ist darin auch das große Interesse an Gartenausstellungen begründet, die in den vergangenen Jahren einen gigantischen Besucherzulauf zu verzeichnen hatten. Die Ausstellungsthemen der Gartenausstellungen sind ebenso breit gefächert, wie die Interessensbereiche der Besucher. Einen Schwerpunkt bildet mit Sicherheit das Thema „Asien“. Asien hat in Sachen spiritueller Emotionalität für Gärten einiges zu bieten. Insbesondere die buddhistische Kultur zieht zunehmend in unsere westlichen Gärten ein. Angefangen bei Klangschalen über balinesische Fahnen bis zu den Pagoden und großen, schweren Buddhas, hat Asien einiges zu bieten. Selten ein im Wind wiegender Bambus im Garten, unter dem nicht ein sitzender Buddha aus Stein seinen Platz gefunden hat.  Die Buddhastatuen aus Lavastein sind häufig individuelle, von asiatischen Künstlern angefertigte Einzelstücke. Diese schweren Steinfiguren von einer Gartenausstellung mit nach Hause zu nehmen, stellt den Käufer meist vor eine ungelöste Transportaufgabe. Nicht selten wiegen die Buddhafiguren aus Stein mehrer hundert Kilo.

Wer es einfacher haben möchte, der wird sicherlich auch in einem Buddha Shop im Internet fündig werden und seine persönliche Gartenskulptur ohne große Mühen nach Hause liefern lassen können. Ob nun auf einer der zahlreichen Gartenausstellungen erworben oder im World Wide Web, der persönliche Buddha wird nicht nur den Garten, sondern mit Sicherheit auch das eigene Leben bereichern.

Was macht gute Schulmöbel aus?

Zum Glück sind - zumindest in der westlich geprägten Welt - die Zeiten lange vorbei, in denen sich Schulkinder in viel zu enge Bänke zwängen mussten.

Moderne Schulmöbel sollten in erster Linie nach den neuesten ergonomischen Erkenntnissen entwickelt sein, um Haltungsschäden bereits im Kindesalter vorzubeugen. Ferner sollten sie aus aus robustem Holz oder Kunststoff bestehen, der so kratzfest wie möglich und selbstverständlich schnell und einfach zu reinigen ist. Die Metallteile sollten aus beschichtetem Aluminium oder Stahl bestehen und fest mit den Kunststoffteilen verschraubt sein.

Die Möbel sollten den modernen Anforderungen der Schule von heute - als da zum Beispiel Betreuung der Hausaufgaben-Erledigung möglichst mit Zugang zum Internet, vielfältige Projekt- und Gruppenarbeiten oder Medienstudio wären - gerecht werden.

Doch beschränken sich Schulmöbel nicht nur auf Schüler-Stühle und -Tische. Im modernen Schulalltag sind Schränke und Sideboards auf stabilen und sicher arretierbaren Rollen unverzichtbar.

Die Tatsache, dass die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland in Richtung Ganztagsschule geht, stellt an die Entwicklung neuer Schulmöbel grosse Herausforderungen. Eine Abnahme der Möbel für die Schulen durch unabhängige Prüf- und Testinstitute sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Schulmöbel, die diese Anforderungen erfüllen, sind gewiss nicht billig und vielleicht auch nicht immer beim “erstbesten” Lieferer zu finden. Doch sollten die Entscheidungsträger für den Einkauf bedenken, dass die Gelder für neue und moderne Schulmöbel Investitionen in unsere Zukunft sind - denn es geht um unsere Kinder!

Erneuerbare Energien und deren gewinnbringende Nutzung

Eine Investition in erneuerbare Energien schont nicht nur die Umwelt und immer knapper werdende Ressourcen an fossilen Energieträgern. Diese Investition kann dabei auch noch sehr lukrativ sein.

Man kann auf Nutzung der Sonnenenergie, Wasserkraft , Windenergie oder Biogasanlagen setzen.

1. Nutzung von Sonnenenergie :
Besonders interessant für den privaten Nutzer sind alle Arten von Solaranlagen.

a) Die Einspeisung von Solarstrom aus Photovoltaikanlagen wird staatlich gefördert und der Abnahmepreis über einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert. Eine Installation ist auch bei begrenzten Platzverhältnissen sinnvoll. Es genügt schon eine freie Dachfläche in der Größe von 15-20 Quadratmeter.

b) Mit Hilfe von Solarpanels ist auch eine Warmwassergewinnung z.B. zur Unterstützung der Heizung möglich.
Auch hier genügt bereits eine kleine Fläche.

2. Windenergie:
Inzwischen sind weltweit bereits sehr viele Windkraftanlagen errichtet worden.
Viele davon in Küstengewässern (Offshore), weil hier die Effektivität am höchsten ist.
Es gibt die Möglichkeit in Windkraftanlagen durch den Kauf von Fonds zu investieren, die sehr gute Renditechancen bieten.
Die Errichtung durch einen privaten Nutzer ist eher die Ausnahme.

3. Wasserkraft:
Nutzung der Wasserkraft hauptsächlich zur Stromerzeugung in Form großer Wasserkraftwerke.
Die Anlagen sind meist im Besitz großer Energiekonzerne.
Diese Kraftwerke erzeugen große Energiemengen und tragen damit erheblich zum Schutz der Umwelt bei.

4. Biogasanlagen:
Einsatz vor allem in landwirtschaftlichen Betrieben.
Das aus Gülle gewonnene Gas wird in der Regel zur Stromerzeugung in entsprechenden Turbinen verbrannt.
Der hierbei gewonnene Strom wird in das Stromnetz eingespeist.

Solarenergie - in die Sonne investieren

Als Solarenergie bezeichnet man die Energie, die durch ständige Kernfusion in der Sonne entsteht. Sie kommt teilweise als elektromagnetische Strahlung zur Erde. Von der Sonne ist alles Leben auf der Erde abhängig. Sie ist unser größter Energielieferant. Ohne die Sonnenstrahlung gäbe es keine Photosynthese, unser Ökosystem würde zusammenbrechen und wir könnten so nicht mehr existieren.
Sonnenenergie ist umweltschonend und steht uns frei zur Verfügung, nicht so wie Strom, Gas und Öl. Die 1 000 Kilowatt, die jährlich auf einen Quadratmeter Erde in Deutschland durch Sonnenenergie kommen entsprechen etwa 100 Liter Heizöl. Warum sollte man diese Energiemengen also vergeuden?
Wenn man sich einmal für Solarenergie entschieden hat, heißt das nicht das man sofort los legen kann. Man muss sich entscheiden, ob man die Anlage elektrisch zur Stromversorgung, oder thermisch für Warmwasser und Heizung, oder für beides nutzen möchte. Außerdem muss man sich je nach Personenanzahl im Haus und der Anzahl der Warmwassergeräte für eine Größe der Anlage entscheiden, denn ein nochmaliger Umbau ist meist sehr teuer.
Wenn man sich für die thermische Nutzung der Solarenergie entschieden hat, benötigt man Solarkollektoren. Sie sammeln die Sonnenenergie und geben die Wärme über eine Pumpe weiter. Sollte der Solarenergie- Speicher leer sein, springt sofort die Heizanlage an.
Durch die thermische Nutzung der Sonnenenergie kann man seinen Verbrauch von fossilen Brennstoffen auf die Hälfte reduzieren. Solche Solarkollektoren sind in ihrer Anschaffung noch relativ günstig, sie kosten je nach Größe der Anlage einige Tausend Euro.
Durch Förderprogramme soll in Deutschland die Nutzung von Solarenergie gefördert werden. In Deutschland haben bereits fast eine Million Menschen Solarkollektoren auf ihren Dächern.
Bei der elektrischen Nutzung wird über Solarmodule die Lichtenergie sofort in Strom umgewandelt. Die Investition liegt bei einer solchen Anlage je nach Größe zwischen 15 000 und 20 000 Euro. Seit 1990 senkten sich die Preise für Solarstromerzeuger um 70%.
In den Jahren von 2000 bis 2005 stieg der Umsatz von Solarunternehmen in Deutschland von 450 Millionen auf 3,7 Milliarden Euro.

Wohnen im Holzhaus - Überragende Wohnatmosphäre und Energiewunder

Wir wohnen jetzt seit ca. fünf Jahren in unserem Holzhaus und sind froh über diese Entscheidung. Die Kinder können unbedenklich über die Holzdielen krabbeln, da der Boden eine konstant angenehme Temperatur hat. Wir sparen bereits seit dem Einzug jede Menge Heizkosten ein, was angesichts der steigenden Energiepreise eine hohe Genugtuung ist.

Wenn ich ca. sechs Jahre zurückdenke kann ich unsere damaligen Zweifel nicht mehr nachvollziehen. Es fing damit an, dass wir das Grundstück der Eltern meiner Frau erbten und möglichst schnell ein Haus bauen wollten. Ein befreundeter Profi aus der Baubranche, der sich auf Holzbau spezialisiert hatte, riet uns zu einem Holzhaus. Erst standen wir dem Baustoff skeptisch gegenüber, aber nach einer ausführlichen Beratung über die zahlreichen Vorteile dieser Bauart haben wir uns für ein Passivhaus in der Blockbauweise entschieden, ich legte schon damals viel Wert auf Energieeffizienz. Uns war eine massive Bauweise mit hoher Formstabilität wichtig, außerdem sollte es schnell gehen. Das war kein Problem durch die Verwendung eines Systems mit vorgefertigten Elementen.

Ein besondere Überraschung erlebten wir bei der Planung. Wir gingen die ganze Zeit davon aus, dass der Baustoff mit Holzschutzmittel versehen werden muss, doch so war es nicht. Bei der Planung wurden alle Baunormen eingehalten und durch eine intelligente Mischung aus ergänzenden natürlichen Baustoffen wie z.B. Gips und Ton, musste weder Innen noch Außen Holzschutzmittel aufgetragen werden. Außerdem haben wir durch eine luftdichte Bauweise so gut wie keinen Energieverlust. Falls es jedoch im Sommer sehr heiß werden sollte, lüften wir in der Abenddämmerung und innerhalb kürzester Zeit herrscht wieder ein angenehmes Raumklima. Ebenso entfällt die Gefahr der Schimmelbildung durch zu hohe Luftfeuchtigkeit, da die natürlichen Baustoffe die Raumfeuchte aufnehmen und sie bei trockener Umluft wieder abgeben, auch ein Indiz dafür, dass hier keine Wärmebrücken entstehen können. Holz ist ein “lebendes” Material, allein die Optik gibt uns jeden Tag das gute Gefühl, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Baurecht bei Anbauten

Unter Anbauten fallen alle Bauliche Anlagen die mittels Bauteile hergestellt werden und mit dem Erdboben verbunden sind. Des weiteren alle Anlagen die dazu bestimmt sind Menschen, Sachen und Tieren zu schützen.
So kann zum Beispiel bereits ein Carport für Fahrzeuge als Anbau oder eigenständige bauliche Anlage unter das Baurecht fallen. Meist ist zur Errichtung solcher Baulichen Anlagen eine Baugenehmigung nötig.
Auskünfte oder die Erteilung von Baugenehmigungen erfolgen durch das örtliche Bauamt. Die Bauämter sind dazu verpflichtet dem Bauinteressenten zu seinem Bauprojekt kostenlos zu beraten. Kosten beim Bauamt entstehen erst, wenn offiziell eine Bauanzeige bzw. ein Bauantrag gestellt wird. Das Bauamt informiert des weiteren den Bauinteressenten im Vorfeld über eventuelle nötige Unterlagen für die Baugenehmigung, so werden in der Regel folgende Pläne zu Statik, Bauzeichungen, Brandschutz und vieles mehr unter Umständen gefordert.

Grundsätzlich ist zu beachten das dass Baurecht in Deutschland Ländersache ist, so hat jedes Bundesland sein eigenes Baurecht was zum teil erheblich vom Baurecht eines anderen Bundeslandes abweichen kann. Des weiteren gibt es von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedliche Satzungen als Ergänzung zum Baurecht. Daher ist bei jedem Bauprojekt insbesondere bei Anbauten die Prüfung der örtlichen Rechtslage im Baurecht nötig.

So kann es zum Beispiel in einem Bundesland sein, das zum Beispiel die Errichtung eines kleinen Anbau nicht genehmigungspflichtig ist und in einem anderen Bundesland gerade das Gegenteil. Deshalb sollte immer die Rechtslage geprüft werden bevor Anbauten wie Carports, Wintergärten oder dergleichen errichtet werden.

Wintergarten bauen

Wer sich einen eigenen Wintergarten bauen möchte, der sollte sich vorher sorgfältig überlegen, ob dazu ein Bauantrag notwendig ist und natürlich auch, wieviel er dafür investieren möchte. Der Wintergarten selbst wird in den meisten Fällen direkt an das Wohnzimmer, oder aber auch an einen anderen Raum im Haus angebaut und ist daher in jedem Fall über das Haus selbst zu erreichen. Er hat den Vorteil, dass er recht modern in Glas gefasst ist und somit in jedem Fall sehr viel Licht hinein lässt. Auch sind hier viele Pflanzen, die über den Winter nicht draußen bleiben können, weil sie zum Beispiel auf Dauer keine Temperaturen unter 0 Grad Celsius vertragen würden.

Der Wintergarten kann in jedem Fall auch selbst gebaut werden, was natürlich nicht immer sehr einfach ist. Zunächst sollte überlegt werden, wo dieser Garten gebaut wird und natürlich, ob zum Beispiel eine bereits vorhandende Fläche genutzt werden soll, um den Garten zu nutzen. Es ist zum Beispiel möglich, dass beretis eine Terrasse besteht, welche durch einen Wintergarten weiter überdacht wird. Dies ist in jedem Fall sehr zu empfehlen, wenn es darum geht, dass ein Wintergarten gebaut wird.

Darüber hinaus gibt es feste Bausätze, die gekauft werden können und mit Hilfe von zum Beispiel Silikon auch dicht an das Haus gebracht werden können. Dies sorgt dafür, dass in jedem Fall der Wintergarten auch sehr dicht ist und auch im Bezug auf die notwendige Isolierung wirklich gut ist. In der Regel werden in einem Wintergarten, der zu einem großen Teil aus Glas besteht Fenster verbaut, die wirklich sehr pflegeleicht sind und die zum Beispiel gut isoliert sind. Eine Doppelverglasung ist hierbei in jedem Fall erforderlich und auch sehr wichtig, wenn es darum geht, dass Energie im Garten gehalten werden kann. Auch eine Heizung wird in den meisten Fällen in den Wintergarten selbst gut eingebaut.